Samstag, 16. Mai 2009

Schadensmeldung an die Versicherung

Die wollen vielleicht Sachen wissen... Die Fragen sind tatsächlich so vorgegeben!

Schadensbericht:

- Wann und wo ist der Schaden passiert? (Datum/Uhrzeit/Ort)
Donnerstag, 07.05.09
gegen 7.30 Uhr habe ich den Schaden bemerkt
Ort: hier habe ich meine Anschrift eingetragen

- Wann haben Sie den Schaden bemerkt? (Datum/Uhrzeit)
Donnerstag, 07.05.09
gegen 7.30 Uhr

- Wie kam es zum Schaden? (Bitte genaue Schilderung)
Keine Ahnnung, die Grafikkarte ist verreckt. Ich kann nicht in den Rechner hineinsehen, wie passiert sowas Ihrer Meinung nach? Vermutlich ist der Schaden so passiert: die Grafikkarte hat ihren Dienst eingestellt. Wieso hat sie mir nicht gesagt.

- Wer hat den Schaden verursacht? Bitte geben Sie Namen und Anschriften bekannt.
Keine Ahnung, der Hersteller vielleicht durch schlechte Verarbeitung im Zusammenspiel mit billiger Produktion in Nahost?

Wo befand sich das Gerät vor und nach Schadeneintritt?
*wieder meine Anschrift*

- Welche Funktionsbeeinträchtigungen bzw. Beschädigungen haben Sie festgestellt?
Streifen auf dem Bildschirm beim Starten des Rechners, danach grauer Bildschirm.

Also mal ehrlich, was sind denn das für Fragen wenn ein Gerät im Garantiefall den Geist aufgibt. Wer hat denn dann wohl den Schaden verursacht??

Ich sehe schon ein, dass es sich hier um Standardfragen handelt und die Versicherung auch selbstverursachte Schäden wie z. B. Stürze und Wasserschäden versichert. Aber etwas skurril ist das Ganze dann doch wenn man sich nicht mal die Mühe macht, zwei Szenarien (Garantiefall und Selbstverschulden) in seinen Fragen zu berücksichtigen.

Und ausserdem: wenn doch Selbstverschulden jeglicher Art versichert ist, wieso dann überhaupt der HeckMeck mit Kostenvoranschlag und Begründung und schlagmichtot? Sie MÜSSEN doch sowieso in JEDEM Falle zahlen, selbst wenn ich den Rechner ruintergeworfen, aufgeschraubt oder ein Glas Wasser drübergekippt habe.

Man muss nicht alles verstehen. Jedenfalls habe ich denen klargemacht, dass sie die Kosten von 75,- € (!!), die Media Markt für einen Kostenvoranschlag berechnet, in jedem Fall zu tragen haben, da sie den Kostenvoranschlag ausdrücklich (und zwar vom Media Markt) verlangt haben.

Mal sehen, wie lange eine "kurzfristige Freigabe des Kostenvoranschlages" jetzt dauert. Der Kostenvoranschlag selbst hat eine Woche gedauert.

1 Kommentar:

Kiwein hat gesagt…

75 Euro für einen Kostenvoranschlag? Die haben wohl Hirnfraß! Und dann dauert's auch noch eine Woche. Das ist ja frech!! Viel Glück mit dem Rechner.